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AGB

  1. Wie der Vertrag zustande kommt und welche Lieferbedingungen gelten:
    Zustandekommen des Vertrages. Der Vertrag Turbine Gas kommt erst durch ausdrückliche, schriftliche Bestätigung durch die Städtischen Werke Magdeburg GmbH (SWM) zustande. Diese erfolgt unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von drei Wochen nach Eingang des Kundenauftrags. Vertragsbedingungen. Voraussetzungen für die Belieferung sind, dass die Messung an der Verbrauchsstelle des Kunden in Niederdruck erfolgt und der Jahresverbrauch des Kunden 350.000 kWh nicht übersteigt. Der Anschluss des Kunden darf zum vorgesehenen Liefertermin nicht gesperrt sein. Vor Beendigung des bestehenden Gaslieferungsvertrages des Kunden mit dem bisherigen Lieferanten kann die Lieferung jedoch nicht beginnen.
  2. Alles über Laufzeiten und Ihre Kündigungsmöglichkeiten:
    Laufzeit, Kündigung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Die Laufzeit beginnt mit dem von SWM mitgeteilten Liefertermin, spätestens jedoch 3 Monate nach Eingang des Kundenauftrags bei SWM. Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Vertragslaufzeit automatisch um weitere 12 Monate, sofern er nicht zum Ende der Vertragslaufzeit von einer Seite mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich gekündigt wird. Bei einem Auszug aus der Verbrauchsstelle ist der Kunde berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen zu kündigen. Sollte der ggf. bei einem anderen Anbieter bestehende Liefervertrag nicht innerhalb von 3 Monaten ab Eingang des Kundenauftrages bei SWM kündbar sein oder sollte der Netzbetreiber die Aufnahme der Belieferung zum mitgeteilten Zeitpunkt nicht zulassen, können der Kunde und SWM den Vertrag mit sofortiger Wirkung schriftlich kündigen. Entscheidet sich der Kunde dafür, sich zukünftig von einem anderen Lieferanten mit Gas beliefern zu lassen, werden die SWM, sobald die Voraussetzungen für einen Wechsel des Lieferanten vorliegen, die erforderlichen Maßnahmen zügig und unentgeltlich durchführen.
  3. Was Sie über Ablesung und Abrechnung wissen sollten:
    Ablesung und Abrechnung. Die SWM werden grundsätzlich die Ablesedaten verwenden, die sie vom Netzbetreiber, vom Messstellenbetreiber oder vom Messdienstleister erhalten. Sofern SWM voneinander abweichende Ablesedaten erhalten, sind die vom Netzbetreiber übermittelten Daten maßgeblich. Die SWM können jedoch verlangen, dass die Messeinrichtungen vom Kunden abgelesen werden. Erhalten der Netzbetreiber, der Messstellenbetreiber oder der Messdienstleister keinen Zugang zur Messeinrichtung, oder nimmt der Kunde eine Selbstablesung nicht oder verspätet vor, dürfen die SWM den Verbrauch auf der Grundlage der letzten Ablesung oder bei einem Neukunden nach dem Verbrauch vergleichbarer Kunden unter angemessener Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse schätzen. Anhand dieser Werte werden die SWM eine Jahresabrechnung erstellen. SWM bieten dem Kunden darüber hinaus an, den Verbrauch monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich (unterjährige Abrechnung) auf der Grundlage einer gesonderten entgeltlichen Vereinbarung abzurechnen.