Energiespartipps

Seit einem Jahr arbeiten viele von uns zu Hause. Auf der einen Seiten fallen damit die Auto- oder Zugfahrt weg, auf der anderen Seite verbrauchen wir zu Hause mehr Energie. Es ist also dringend an der Zeit, seinen Arbeitsplatz im Homeoffice energietechnisch zu checken. Wir haben hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

Homeoffice
Energiecheck
Mann arbeitet im Homeoffice mit Kind auf den Schultern
1. Tipp

Kleiner ist effizienter

Große Standrechner oder Gaming Rechner mit viel Leistung sind eher ungeeignet als energiesparendes Homeoffice Gerät. Ein großer Rechner benötigt oft über 400 Watt, kleine Mini PCs oder Notebooks liegen meist bei einer Leistung von durchschnittlich 70 Watt. Arbeiten Sie überwiegend mit Office-Programmen oder einem Internetbrowser genügen in der Regel kleinere Rechner mit weniger Rechenkapazität.

2. Tipp

Monitore abschalten

Wenn Sie gerade nicht arbeiten und sich eine Pause gönnen, gönnen Sie diese auch Ihrem Monitor. Er muss nicht dauerhaft im Betrieb sein, wenn Sie nicht am Arbeitsplatz sitzen. Auch der PC sollte bei langen Pausen runtergefahren werden, um den Energieverbrauch zu senken, wenn Sie gerade nicht am Arbeiten sind. Übrigens sind auch Bildschirmschoner eine schlechte Option, wenn man Energie einsparen möchte

3. Tipp

Mal richtig Abschalten!

Zum Feierabend oder am Wochenende ist es wichtig die Homeoffice Einrichtung komplett abzuschalten. Dazu zählen Drucker/Scanner sowie Rechner und Monitor oder Laptop. Denn auch im Standby Modus verbrauchen diese Geräte einiges an Strom. Trennen Sie die Geräte deshalb vom Strom oder schalten Sie die Steckerleiste aus.

4. Tipp

Die richtige Wahl des Arbeitsplatzes

Viele Menschen mussten von heute auf morgen im Homeoffice arbeiten und nicht jeder von Ihnen hat zu Hause ein voll eingerichtetes Büro. Wie also wählt man den optimalen Arbeitsplatz? Zumindest in Sachen Energieverbrauch steht der neue Schreibtisch in der Nähe eines Fensters. Das Tageslicht wird Ihren Platz ausreichend beleuchten und Sie können die Schreibtischlampe getrost auslassen. Platzieren Sie den Tisch seitlich zum Fenster, so erhalten Sie ausreichend Tageslicht und werden gleichzeitig nicht vom Licht geblendet.

5. Tipp

Den Drucker richtig einsetzen

Der heimische Drucker gehört meistens zu den unbewussten Großverbrauchern im Homeoffice. Gerade ältere Geräte führen häufig Düsenreinigungen im Standby Modus durch, ohne dass Sie es mitbekommen. Deshalb gibt es zwei Faustregeln beim Umgang mit dem eigenen Drucker:

  1. Drucken Sie nur das nötigste und
  2. Sammeln Sie die Druckaufträge und drucken Sie diese zeitgleich aus.

Man spart im ersten Sinne nicht nur Papier, sondern auch Energie. Denn wenn alle Aufträge gedruckt sind, schalten den Drucker komplett ab. Ist er vom Strom getrennt führt er keine eigenständigen Reinigungen durch und verbraucht so keinen Strom im Standby Modus.

6. Tipp

Die richtige Raumtemperatur

Oft sind die Heizungen zuhause zu stark aufgedreht und die Wohnung ist zu warm. Wer richtig heizt, spart Strom und Kosten: Ein gutes Arbeitsklima liegt zwischen 20 und 23 Grad. Sollten die Füsse beim vielen Sitzen mal kalt werden, ist eine Wärmflasche die effizientere Möglichkeit, um wieder warm zu werden. Die hilft übrigens auch gegen einen steifen Nacken! Für eine bessere Konzentration und gegen trockene Luft sollten Sie regelmässig lüften. Hier gilt: Lieber mehrfach stoßlüften, als das Fenster zu kippen. Während dem Stoßlüften ist es energieeffizienter, wenn man die Heizung anlässt, anstatt sie für fünf Minuten aus- und gleich wieder anzudrehen. 

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